Dienstag, 16. September 2014

Über das „Wollen wollen“



Die KüchenErkenntNUss vom 16. September 2014 über das „Wollen wollen“

Das Leben ist eine Reise mit einem Segelboot.
Das Wollen ist ein Motor, der dich im Innern an- treibt und der dir die Kraft gibt, auf dein Ziel zu zu- segeln. Doch der Wind für deine Reise mit dem Segelboot ist das Zubrot der Liebe, der Götter oder des Schicksals - deiner Seele - die den wahren Kurs kennen. Vertraue. Du bist auf dem richtigen Kurs!



Das viel gepriesene Wollen wollen, ist oft gar nicht so einfach. Man will. Frau will. Kind will. Das Ziel ist anvisiert und dann blasen die Winde uns in eine völlig andere Richtung oder machen einen auf Flaute. Für manche sind wir dann Versager, die nur nicht stark genug in ihrem Willen sind oder eben nicht stark genug in der Umsetzung einzelner Schritte zum Ziel, die viel zu schnell aufgeben. Leider glauben wir denen dann oft mehr, als uns selbst. „Du machst ja gar nichts in der entsprechenden Richtung.“ – „Immer sehe ich dich, wie du etwas völlig anderes machst.“ Solche Vorwürfe hörst du dann vielleicht oder sagst sie dir schon selbst! Na, bravo! J
Doch heute Morgen, in meiner heiß geliebten Küche, als ich mich wieder einmal mit dem gedanklich auseinander setzte, was unkluger Weise (?) in meiner Vergangenheit lag und nicht auf die Zukunft fokussiert war – woher will ich das eigentlich wissen?! – bemerkte ich, dass mich das Leben damals, als ich dafür viele Vorwürfe erhielt, zu einer bestimmten Verabredung nicht erschienen zu sein und ich halt eben nicht zuverlässig genug sei, auf die für MICH richtige Bahn geführt hatte. Nun gerade in der Gegenwart freue ich mich auf einen neuen, für mich beginnenden beruflichen Lebensabschnitt, der mir so nie vor die Füße gefallen wäre, hätte ich mich damals willender Weise und unter allen Umständen mehr bemüht, dort hinzukommen. Ja, damals spürte ich ein ähnliches Kribbeln in mir und war ähnlich innerlich „geladen“ und in vorfreudiger Stimmung und eine Stimme in mir sagte: „Das ist es. Da musst du mitsegeln!“ – Doch es wäre tatsächlich ein Mitsegeln im Windschatten einer anderen Kraft gewesen. Heute weiß ich, dass dieses ‚Aufnehmen von Stimmungen‘, die ein anderer in sich trägt, damit zu tun hat, dass ich die anderen gut spüren kann, mit ihnen mitschwinge. Das ist ein großer Vorteil für mich und eine ideale Begabung, wenn ich Klienten berate, weil ich intuitiv ihre innere Kraft wahrnehme, die gerade am Wirken ist oder die Energie, die mit einen Ereignis verknüpft ist. Doch es ist mir oft hinderlich, wenn ich „einfach so“ mit Menschen zusammen bin und dann dadurch die „Gefahr“ für mich besteht, das Ihrige für das Meinige zu halten. …
Vielleicht kennst du das. Früher oder später, wenn du versuchst im Windschatten eines anderen zu segeln, merkt er es sowieso und du bekommst mit Sicherheit ziemlichen, oft bei näherer Betrachtung und auf der bewussten Ebene, ungerechtfertigten Ärger und bist Anschuldigungen ausgesetzt, die du als ungerecht und haltlos wahrnimmst. Das mag auf dieser Ebene stimmen, doch tiefer, auf deiner unbewussten Ebene, da stimmen diese ärgerlichen und unangenehmen Erfahrungen. (Sorry, dass ich das so gerade heraus und überaus klugsch … sage!) Sie werden gebraucht, diese unangenehmen Erfahrungen damit das, in dir unbewusst schlummernde „Boykott“-programm, oft ausgelöst durch eine traumatische Erfahrung, von dir endlich gelöscht wird, bzw. mit Hilfe von anderen gelöscht werden kann.  Hier kommt der berühmt-berüchtigte und doch sehr weise Satz zum Tragen: „Das Leben hat immer Recht.“ – Leider hat es erst einmal genau an dieser Stelle Recht, obwohl wir die sich für uns gut anfühlenden Erfahrungen mehr lieben als die unangenehmen, uns kränkenden.
That’s life!


Doch bedenke und nimm es in dein Herz: Du fährst immer im richtigen Fahrwasser, auch wenn du da mal raus geschmissen wirst. Du segelst immer in die für dich richtige Richtung, auch wenn andere und vor allem du selbst, dir etwas anderes weiß machen wollen. Du kommst da an, wo du sein musst und am Ende sein willst. Vielleicht ist das Leben wirklich eine Reise zu unbekannten Inseln und Ufern oder manchmal immer den scheinbar ewig gleichen. Doch deine innere Sehnsucht, die weiß, dass genau das da im Moment das Rechte ist und auf dich wartet, ein Rätsel, ein Abenteuer, eine Erfahrung, die dich weiter bringen werden, die dich aufwachen lassen, die deine inneren Kräfte wecken oder deinen Zorn schüren, das wäre das Gleiche, wie deine Kraft wecken. Doch am Ende führt dich die Reise zu deinem Bestimmungsort, zu dem Ort, den du dir am Anbeginn deiner Erdenreise anvisiert hast. Du hast viele innere Bilder und Träume von diesem Ort. Er ist da und du erreichst ihn. Doch du bestimmst den Zeitpunkt nicht. Also: lass dich niemals entmutigen. Sage zu dir: “Und nun trotzdem!“ -  Oder: “Weiter. Wohin jetzt?“ - 

Bleib neugierig und vor allem: Lass dir helfen auf deiner Reise, wenigstens einmal. Du musst es nicht alleine schaffen. Du kannst mit anderen die Zeit des gemeinsamen Segelns genießen oder sie deine Segel oder Schiff reparieren lassen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Öffne dein Herz diesen vielen Möglichkeiten. Vielleicht enttäuscht dich der eine oder andere auf deiner Reise, doch wenn du dir in deinem Herzen die Gewissheit bewahrst, dass irgendwo der Sinn liegt, den du jetzt nicht verstehst, weil er oder sie und auch du, noch anderes vorhaben, was du mit ihm oder ihr nicht teilen wirst, dann glaube daran und dann lass sie ziehen oder ziehe du los, doch behalte sie in deinem Herzen als Gefährten, als Weggefährten, die für dich wichtig waren. So ersparst du dir all den Kummer, den du selbst erzeugst, nachdem dir augenscheinlich Kummer zugefügt wurde und du im Leid deines gefühlten Schmerzes versinkst. Also, wenn er kommt, der Schmerz, so genieße auch ihn, doch bleib ihm nicht mehr verhaftet als deiner Sehnsucht, die du im Herzen trägst.
Hier noch einmal für DICH die ErkenntNUss:
Das Leben ist eine Reise mit einem Segelboot. Das Wollen ist ein Motor, der dich im Innern antreibt und der dir die Kraft gibt, auf dein Ziel zu zusegeln. Doch der Wind für deine Reise mit dem Segelboot ist das Zubrot der Liebe, der Götter oder des Schicksals - deiner Seele - die den wahren Kurs kennen. Vertraue. Du bist auf dem richtigen Kurs!

Du brauchst Unterstützung auf deiner Reise, weil du jetzt verstehen möchtest, weil du jetzt bereit bist, wieder die Anker zu lichten für dein nächstes Abenteuer, um Hindernisse zu überwinden oder dem Sturm deines Lebens, endlich die Stirn zu bieten? Weil du Teile deiner Segelboot-Persönlichkeit verloren oder selbst über Bord geworfen hast? Wir machen dein Boot wieder flott, wir fischen sie wieder auf, die verlorenen Teile.
WANN? – Am Samstag, 27. September von 10 – 19 Uhr. Hier in Brühl, bei Mannheim/Heidelberg. „Parts Party“ nach Virginia Satir, Aufstellungsarbeit mit Tiefgang und Humor. – Am Schluss gestalten wir gemeinsam ein physisches Gebet, einen Heilkreis – ein Ritual für die Heilung von Mutter Erde in der Natur und zur Verankerung des neuen Heilsamens in dir. PN genügt. J

PS: Diese Geschichte hat sich tatsächlich und unmittelbar nach Beenden des Schreibens ereignet. Es ist kein Fake, kein Joke!
Nachdem ich diesen Text beendet hatte, „verabschiedete“ sich mein PC- für immer, wie mir schien. Ihr habt ‚ne Ahnung, wie ich rödelte, innerlich fluchte, wie ich, wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange, vor meinem nicht reagierenden PC saß und dachte: ‚Nicht schon wieder!‘ (vor 1 Jahr waren mir sämtliche PC-Daten verloren gegangen for ever und damals konnte ich es gelassen nehmen und diesmal nicht! Ich glaubte es einfach nicht!) – ‚ Das Leben mag mich nicht!‘ – Mein Mann kam ins Büro mit Tee und Nüssen. Ich war wütend und wollte am liebsten beides aus dem Fenster schmeißen. Aber, das wusste und spürte ich genauso stark, es würde an der Sache als solcher nichts ändern. Mein Mann blieb sehr gelassen. Und ich verließ erst einmal „den Ort der Verdammnis, meiner Verdammnis!“, grübelnd, wie ich jetzt an verschiedene, für mich äußerst wichtige Infos kommen könne. Natürlich hatte ich den Trekstor nicht regelmäßig mit meinen neuen Daten versorgt! Als ich zurückkam, frug er nur: „Heute schon entspannt?“ Und das war mir tatsächlich auf dem Weg in die Küche gelungen. ‚Dann ist es eben so!‘, dachte ich bei mir. Wird schon seinen Grund haben.‘ und war dankbar für meinen Mann an meiner Seite, der alles wieder ins Lot brachte. Und ich strahlte, weil ich wieder angekoppelt war an den Satelliten, der mich mit der Welt da draußen so hervorragend verbindet. Ich strahlte, weil der Kelch noch einmal an mir vorüber gegangen war und ließ mir gleichmal zeigen, wie ich den Trekstor beladen kann. Na sowas! --- Dann hörte ich dies:
„Hier spricht der Bordfunk: Menschheit bitte komm(unizier)en!“
J

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